ATEV 30jähriges Jublläum - page 9

Natürlich habe sich vieles geändert, dieATEV
istmit der Zeit gegangen undmusste auf ihr
Wachstum reagieren, sagt Kampa. In den
Anfangsjahren teilten sich dieMitglieder dieAuf-
gaben im täglichenGeschäft. Hinderer schildert
die damaligeATEV als eher „lockerenVerein“,
der denMitgliedern eine „gewisseEigenent-
scheidung“ überließ. EinzelneHändler konzen-
trierten sich auf bestimmteWarengruppen „und
diewurden dann untereinander getauscht“,
erzählt Kampa. „Der einewar beispielsweise für
Bremsbeläge zuständig, der andere für Kupp-
lungen“, erinnert sich der heute 64 Jahre alte
Hinderer. Sehr gut kann sichKampa noch daran
erinnern, wie sich dieMitglieder auf einem
Hotel-Parkplatz trafen, jedes Auto voll geladen
mitWaren, die umgeladenwurden.
„Es ging zuwie bei den fliegendenHändlern.“
DieATEV-Mitglieder bildeten damals eine
richtige Familie. „Wir haben gemeinsamAusflü-
ge unternommen. UnsereEhefrauen kannten
sich undwir sahen dieKinder aufwachsen“,
erzählt Kampa. Vielleicht gelang es der ATEV
geradewegen dieses Zusammenhalts, sich
relativ schnell Respekt zu verschaffen und sich
amMarkt zu etablieren, glaubt er. Schon nach
wenigen Jahrenwurde ein hauptamtlicher
Angestelltermit Aufgaben betraut – der Schritt
zu einemprofessionell organisiertenWachstum
war getan. Schnell entstand ein kleines Lagermit
damals lediglich 10.000Kfz-Artikeln. Doch schon
zehn Jahre nach der ATEV-Gründungwurde in
Waiblingen ein Lager aufgebaut, in dembereits
deutlichmehr Artikel vorrätigwaren.
Zu ihrem30. GeburtstagwünschenKampa
undHinderer der ATEV zwei Dinge: dass sie stetig
wächst unddass sie dabei auf demBoden
bleibt. Das funktioniert aber nur, „wenn alle an
einemStrang ziehen“, so ihreErfahrung, „wenn
jedesMitglied etwas zurücksteckt unddas
Gemeinwohl imVordergrund steht“.
Damalswie heute.
ATEViS-BESTELLPORTAL
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MITGLIEDERSTANDORTE
09
Peter Kampa
ErichHinderer
1,2,3,4,5,6,7,8 10,11,12,13,14,15,16,17,18,19,...60
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