Für 24 Jungen und Mädchen der Bil-Schule war es ein erlebnisreicher und vor allem ein informativer Tag: Auf Einladung von ATEV, der genossenschaftlich organisierten Einkaufsgemeinschaft von Autoteile-Händlern,  besuchten sie kürzlich den Stuttgarter Automobil-Zulieferkonzern Mahle. Die Siebtklässler der Privatschule in Stuttgart-Bad Cannstatt sind Mitglied der Kfz-AG, die an der Bil-Schule von  Mathematik-Lehrer  Huianu geleitet wird.  Werner Fischer, geschäftsführender Vorstand der ATEV, freute sich darüber, das technische Interesse der jungen Gymnasiasten persönlich unterstützen zu können. Mahle ist einer der großen Industrie-Lieferanten der ATEV, die in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz mittelständische Autoteile-Händler mit Ersatzteilen versorgt.

In der Mahle-Zentrale führte Verkaufsleiter Niko Johannidis die Schüler durch das Werksgelände und erläuterte die Struktur und die Geschichte des weltweit tätigen Automobil-Zulieferers, der heute an 140 Standorten 64000 Mitarbeiter beschäftigt. Mit großem Interesse verfolgten die Schüler die Ausführungen über die verschiedenen  Produktgruppen von Mahle, die von Kolben über Filter und Motorkomponenten bis zum Thermomanagement reichen. Im hauseigenen Mahle-Museum lernten die Siebtklässler die verschiedenen Motoren und die Einsatzgebiete von Mahle-Kolben kennen, die selbst in den Diesel-Motoren des Kreuzfahrtschiffs „Queen Elisabeth“ ihren Dienst tun. Besonders hatte es ihnen hier der Prototyp eines Formel 1-Rennwagens angetan, ausgestattet mit Mahle-Technik.

Nach diesem Firmenbesuch ist ATEV-Vorstand Werner Fischer mehr denn je vom Nutzen der Verbindung zur Bil-Schule und ihrem Direktor Erhard Hönes überzeugt. Die Schüler gingen mit einer Fülle von Anregungen zurück in den Unterricht. Schon bald werden sie darauf zurückgreifen können. Denn das nächste Projekt der technisch orientierten AG ist der Bau eines eigenen Go-Carts, angetrieben möglicherweise von Mahle-Kolben.